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Wichtige Konfigurationsdateien

Kategorie: NetzwerkkonfigurationErstellt: 02.10.2007 - 23:58 Geändert: 25.01.2008 - 11:22
Autor: Stefan Abu Salah
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/etc/hostname


Beim Systemstart wird die Datei /etc/hostname ausgelesen und der Inhalt dem Programm hostname übergeben. Dieses Programm weist dann dem Rechner seinen Hostnamen zu. Der Hostname ist der Netzwerkname des Rechners (z.B. troubadix).
Beispiel: /etc/hostname


troubadix

In der Datei /etc/hostname darf ausschließlich der Hostname angegeben werden. Nicht der FQDN.


/etc/hosts


In dieser Datei werden, ähnlich wie in DNS-Servern, Zuordnungen von IP-Adressen zu entsprechenden Rechnernamen vorgenommen. In den Anfängen des Internets, als DNS-Server noch nicht erfunden waren, mussten in diese Datei alle Rechner eingetragen werden mit denen man mittels Rechnernamen kommunizieren wollte. Heute nutzt man diese Konfigurationsdatei fast ausschließlich für kleinere Netzwerke, in denen kein DNS-Server existiert.
Beispiel: /etc/hosts


root@london:/home/stefan# cat /etc/hosts
127.0.0.1 localhost
127.0.1.1 london

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1 ip6-localhost ip6-loopback
fe00::0 ip6-localnet
ff00::0 ip6-mcastprefix
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters
ff02::3 ip6-allhosts

root@london:/home/stefan# ping troubadix
ping: unknown host troubadix


# Eintragen von troubadix in die Datei /etc/hosts
root@london:/home/stefan# cat /etc/hosts
127.0.0.1 localhost
127.0.1.1 london
139.6.17.77 troubadix

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1 ip6-localhost ip6-loopback
fe00::0 ip6-localnet
ff00::0 ip6-mcastprefix
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters
ff02::3 ip6-allhosts

root@london:/home/stefan# ping troubadix
PING troubadix (139.6.17.77) 56(84) bytes of data.
64 bytes from troubadix (139.6.17.77): icmp_seq=1 ttl=63 time=0.353 ms
64 bytes from troubadix (139.6.17.77): icmp_seq=2 ttl=63 time=0.311 ms

--- troubadix ping statistics ---
2 packets transmitted, 2 received, 0% packet loss, time 1000ms
rtt min/avg/max/mdev = 0.311/0.332/0.353/0.021 ms

In größeren Netzwerken ist das Pflegen der Datei /etc/hosts nicht praktikabel. Hier benötigt man einen DNS-Server.


/etc/resolv.conf


Da Menschen sich Namen besser merken können als Nummern, Computer jedoch ausschließlich mit Nummern abeiten muss es eine Instanz geben welche zwischen beiden vermittelt. Diese Instanz nennt man DNS-Server. DNS-Server geben z.B. eine Antwort auf eine Frage "Welche IP gehört zu www.google.de?". Diese Frage taucht z.B. auf wenn ein Benutzer im Webbrowser die Seite www.google.de abfragen möchte. Die Antwort auf diese Frage ist eine IP-Adresse die dann z.B. vom Browser abgefragt wird.
In die Konfigurationsdatei /etc/resolv.conf werden alle DNS-Server eingetragen, welche zur Namensauflösung befragt werden sollen. Wurden mehrere Server eingetragen (maximal drei sind erlaubt) werden diese in der angegebenen Reihenfolge befragt bis ein Server eine Antwort gibt. Gibt kein Server eine Antwort, oder ist kein Server eingetragen wird die Datei /etc/hosts befragt.

Gebräuchliche Einträge:

nameserver - Die IP-Adresse eines Nameservers

search - Suchliste mit Domain-Namen zum Auflösen von Hostnamen

domain - Der lokale Domain-Name


Beispiel: /etc/resolv.conf


search nt.FH-Koeln.DE
nameserver 139.6.1.2

/etc/network/interfaces


Die wichtigsten Einstellungen der Netzwerkkarten (IP-Adresse, Subnet Mask, Gateway, Hostname etc.) können in der Datei /etc/network/interfaces eingestellt werden. Dies ist die Konfigurationsdatei welche von den Programmen ifup und ifdown verarbeiten wird. ifup wird beim Systemstart ausgeführt und konfiguriert die Netzwerkkarten mit den hier angegebenen Daten. ifdown deaktiviert die Netzwerkkarten beim Herunterfahren des Systems. ifup und ifdown sind normale Shell-Kommandos, und können während der Laufzeit des Systems vom Benutzer root genutzt werden.

Gebräuchliche Einträge:
auto INTERFACE
Legt fest, dass das Interface beim Systemstart konfiguriert werden soll

iface INTERFACE inet static|dhcp
Weist dem INTERFACE entweder statisch die weiter unten angegebenen Daten zu, oder ermittelt diese Einstellungen durch Abfrage eines dhcp-Servers

address IP
Angabe der IP-Adresse des Rechners

netmask IP
Angabe der Netzmaske

network IP
Angabe des Netzwerkes

broadcast IP
Angabe der Broadcast-Adresse

gateway IP
Angabe des Standard-Gateways


Beispiel: /etc/network/interfaces


# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet static
address 139.6.17.77
netmask 255.255.255.0
network 139.6.17.0
broadcast 139.6.17.255
gateway 139.6.17.1
# dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed
dns-nameservers 139.6.1.2
dns-search nt.FH-Koeln.DE

# The second network interface configured by dhcp
auto eth1
iface eth1 inet dhcp

Ist die Zeile auto INTERFACE nicht gesetzt, so wird die entsprechende Interfacekonfiguration beim Systemstart nicht berücksichtigt.


Die Einträge für die DNS-Abfragen werden erst durch die Installation des Programmpakets resolvconf ermöglicht. Ein Vorteil liegt darin, dass man jedem Interface einen eigenen DNS-Server zuweisen kann.




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