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Wireless Lan

Kategorie: NetzwerkkonfigurationErstellt: 02.10.2007 - 23:58 Geändert: 23.10.2007 - 23:57
Autor: Stefan Abu Salah
0Wireless Lan verbreitet sich insbesondere auf mobilen Endsystemen rasant. Kein Notebook oder PDA geht heute ohne diese kabellose Zugangstechnik über den Ladentisch. Da die Unterstützung aller gängiger WLAN-Chipsätze unter Linux sehr gut ist, steht ihrem Einsatz nichts entgegen.

iwlist


Ein nützliches Tool zum Auffinden von WLAN-Accesspoints ist iwlist. iwlist zeigt alle erreichbaren Accesspoints in einer Übersicht an. Alle wichtigen Informationen der gefundenen Accesspoints sind hier ablesbar.
Beispiel: Ein Scanergebnis


root@brian:/home/stefan# iwlist eth1 scan
eth1 Scan completed :
Cell 01 - Address: 00:09:82:6D:17:12
ESSID:"Zauberstab"
Protocol:IEEE 802.11g
Mode:Master
Channel:11
Encryption key:on
Bit Rates:1 Mb/s; 2 Mb/s; 5.5 Mb/s; 6 Mb/s; 9 Mb/s
11 Mb/s; 12 Mb/s; 18 Mb/s; 24 Mb/s; 36 Mb/s
48 Mb/s; 54 Mb/s
Quality=37/100 Signal level=-87 dBm Noise level=-87 dBm
Extra: Last beacon: 108ms ago
Cell 02 - Address: 00:15:11:0D:32:99
ESSID:"Mikrowelle"
Protocol:IEEE 802.11bg
Mode:Master
Channel:1
Encryption key:on
Bit Rates:1 Mb/s; 2 Mb/s; 5.5 Mb/s; 6 Mb/s; 9 Mb/s
11 Mb/s; 12 Mb/s; 18 Mb/s; 22 Mb/s; 24 Mb/s
36 Mb/s; 48 Mb/s; 54 Mb/s
Quality=88/100 Signal level=-45 dBm Noise level=-45 dBm
Extra: Last beacon: 36ms ago

Nicht jeder Netzwerktreiber untertützt das Scannen von Netzwerken


iwconfig


Möchte man sich mit einem Accesspoint verbinden benötigt Ihr System einige Daten. Zum einen muss angegeben werden mit welchem Accesspoint eine Verbindung hergestellt werden soll, zum anderen muss evtl. ein Passwort angegeben werden. Das Passwort kann wahlweise im Klartext, oder im hexadezimalen Format angegeben werden. Diese beiden Angaben reichen in den meisten Fällen bereits aus, um eine Verbindung mit dem Accesspoint herzustellen. Mit iwconfig lassen sich jedoch weitaus mehr Dinge konfigurieren. Weiter unten finden Sie eine Tabelle mit einigen Parametern.
Beispiel: Konfiguration mit iwconfig (hier WEP-Verschlüsselung)


root@brian:/home/stefan# iwconfig eth1 ap 00:09:82:6D:17:12
root@brian:/home/stefan# iwconfig eth1 essid Zauberstab
root@brian:/home/stefan# iwconfig eth1 key s:PASSWORT
root@brian:/home/stefan# iwconfig eth1
eth1 IEEE 802.11g ESSID:"Zauberstab"
Mode:Managed Frequency:2.412 GHz Access Point: 00:09:82:6D:17:12
Bit Rate:54 Mb/s Tx-Power:15 dBm
Retry limit:15 RTS thr:off Fragment thr:off
Encryption key:AAAA-AAAA-AAAA-AAAA-AAAA-AAAA-AA Security mode:restricted
Power Management:off
Link Quality=87/100 Signal level=-45 dBm Noise level=-46 dBm
Rx invalid nwid:0 Rx invalid crypt:0 Rx invalid frag:0
Tx excessive retries:0 Invalid misc:172 Missed beacon:0

# Nun könnte die IP-Konfiguration bspw. mit dhcp abgefragt werden
root@brian:/home/stefan# dhclient eth1
...

Mit iwconfig können Sie bisher nur WEP-Verschlüsselung direkt verwalten. Sie sollten heute jedoch keine WEP-Verschlüsselung mehr verwenden. WEP ist mit frei erhältlichen Tools meist in wenigen Minuten geknackt. Statt dessen sollten Sie WPA oder WPA2 verwenden. Schauen Sie sich hierfür den wpasupplicant für Linux an.


Einige Optionen: iwconfig
iwconfig interface [OPTIONS]

essid
Festlegen der essid. Diese essid ist ein Bezeichner für einen Accesspoint oder einen Verbund von Accesspoints.

ap
Festlegen des Accesspoints mittels dessen MAC-Adresse.

channel
Festlegen des Kanals, über den die Übertragung stattfinden soll.

key
Einstellen des WEP-Schlüssels. Wird der Schlüssel im Klartext angegeben muss vor das Passwort s: gestellt werden (bsw. iwconfig eth0 key s:Passwort), Man kann das Passwort auch hexadezimal eingeben (bsw. iwconfig eth0 key 1a2b3bff...).

power
Einstellen der Sendeleistung der Schnittstelle

mode
Einstellen des Topologie. Denkbar sind hier u.a. die Moden managed, ad-hoc und monitor. Nicht jeder Modus wird von jedem Treiber untertützt.


Unter grafischen Benutzersystemen exitiert eine Vielzahl von Programmen, welche dem Benutzer das Einrichten der WLAN-Verbindungen erleichtern sollen. Viele dieser Programme sind bisher wenig ausgereift. Insbesondere mit der derzeit sicheren Verschlüsselungstechnik WPA2 verstehen sich wenige. Ein Programm, welches derzeit einen guten Eindruck macht ist der knetworkmanager für KDE.


Sowohl iwlist, als auch iwconfig sind Bestandteil des Programmpakets wireless-tools, welches in fast jeder Distribution installierbar ist.



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